Matti und der Großvater

Stückbeschreibung

Mattis Großvater liegt im Sterben, zumindest behaupten das die Erwachsenen. Doch der Großvater hat Matti zugezwinkert. Sollen die Großen reden; heimlich schleichen sie davon und machen einen Spaziergang zusammen - wie immer.

Sie fischen, jagen ihren Strohhüten hinterher, entdecken ein Pferd auf der anderen Seite des Flusses. Wenn das Pferd bloß nicht so weit weg wäre! Man könnte es streicheln und striegeln, auf ihm reiten, es lieb haben. Aber keine Brücke ist in Sicht.

Da beschleicht Matt ein feiner Zweifel: Ist der Großvater nicht ein bisschen kleiner als sonst?

Buchausschnitt

"Gehört Hüa jetzt uns, Grossvater?" fragte Matti. "Nicht ganz." "Heißt das, er gehört jemand anderem?" "Nein, das heißt, dass man nichts ganz besitzen kann." "Nicht mal einen Ball, Grossvater?" "Man kann sie immer nur ein wenig besitzen." "Aber wem gehört der Teil der nicht uns gehört?" "Der Welt" "Ich will die weisse Hälfte des Pferdes", sagte er nach einer Weile. "Glaubst du, dass die Welt mit der schwarzen Hälfte zufrieden ist?" Da lachte der Großvater und sagte nichts.

Idee und Wunsch

Eine Geschichte, die Anstöße geben, Dämme abbauen und Mut machen soll, über das "normalste" der Welt zu reden. Eine Geschichte, die vom Loslassen und Festhalten erzählt, die zeigt wie schön das Leben ist, wir nie alleine sind und dass Kinder manchmal mehr wissen als Erwachsene denken.

Wer Matti und seinen Großvater auf ihrem Ausflug begleitet, kann dabei etwas über das Abenteuer Leben entdecken. Eine hoffnungsfrohe Geschichte über Leben, Sterben und Weiterleben.

Spiel und Ausstattung: Inga Töpperwien

Regie: Sigrun Nora Kilger

ab 6 Jahren


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